Meine Grundhaltung – meine Ausrichtung

Seit meiner Studienzeit haben mich Menschen in Beziehung und die Wechselwirkung innerhalb von Organisationen interessiert. Ich wollte herausfinden, was Menschen und Organisationen hilft, mehr im Einklang mit ihren echten Bedürfnissen zu leben und zu arbeiten. Daher habe ich meinen Master in Organisationspsychologie durch eine 4-jährige Ausbildung in Gestalt-Therapie sowie durch tiefenpsychologisch und systemisch orientierte Fortbildungen erweitert und vertieft. Meine ursprüngliche berufliche Heimat ist in einem humanistischen Weltbild begründet.

Seit nahezu 30 Jahren arbeite ich in der freien Wirtschaft und begleitete viele, auch internationale, Teams und Organisationen bei der Entwicklung einer kreativen und menschlichen Struktur und Kultur. Gerade die Menschlichkeit lag mir immer am Herzen. Im Zuge dessen zog es mich mehr und mehr hin zu Ökologie, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. Ich lernte die Soziokratie kennen, machte darin eine Ausbildung und implementierte sowohl bei der Solidarische Landwirtschaft Bodensee e.V. als auch bei der Deutschen Gesellschaft für Bonding Psychotherapie im Vorstand und als ehrenamtlich Beraterin eine soziokratische Organisation sowie gewaltfreie Prinzipien.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich zudem mit Neuropsychologie und Hirnforschung, denn diese interdisziplinären Teilgebiete ermöglichen eine tiefere Auseinandersetzung mit der Psychologie, die bisher vor allem auf Beobachtung, Beschreibung und experimentelle Forschung angewiesen war. So fließen auch anwendungsbezogene Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft in meine Arbeit mit ein. Das Wissen um die Funktion unseres Gehirns erleichtert es uns, Prozesse der Veränderung, die manchmal richtig schwer sind, umzusetzen. Wie Professor Hüther in einem Vortrag sagte: „…vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer…“ Schon das Wissen um die Neuroplastizität – das Hirn ist lebenslang lernfähig – nimmt denjenigen den Wind aus den Segeln, die meinen, dass Veränderung nur in jungen Jahren möglich ist.

Einige Stationen meiner Studien- und Ausbildungszeit

  • Studium der Psychologie in Deutschland und England mit dem Master of Science in Organisationspsychologie der Sheffield University in England, 1988
  • Englische Approbation als „Chartered Psychologist, 1992
  • Ausbildung in Gestalttherapie und tiefenpsychologisch fundierter Therapie, 1996-2000
  • Approbation und kassenärztliche Zulassung als Psychologische Psychotherapeutin, 1999

Auszug aus Stationen meiner beruflichen Praxis

  • Forschung und Lehre an der Fakultät für Personalentwicklung an der Cranfield University Business School, England, 1988-1990
  • Beratung und Training in der Personal- und Organisationsentwicklung bei International Training Service Ltd., London, 199-1992
  • Mitbegründerin der Halcyon Group, England und Freiberufliche Tätigkeit in Training, Organisationsentwicklung und Coaching England, 1993-1995

Ab 1995 freiberuflich als Trainerin und Coach in Deutschland und in der Schweiz.

Ein Highlight, das mich besonders gefreut hat

Meine Masterthesis von 1988 wurde 2017 vom Computer History Museum in Mountain View (California) in die Sammlung aufgenommen. Die Arbeit war eine vergleichende Studie und die erste Umfrage per Internet über die Wirkung elektronischer Netzwerke auf die Kultur in Organisationen. Ein derartiges Umfrageformat war damals ein echtes Novum.

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