MEIN ANSATZ

Wie ich hilfreich sein kann.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Menschen miteinander ihre kollektive Intelligenz erfahren, sich kooperativ organisieren und gemeinschaftlich Verantwortung übernehmen, dann kann ich Sie in Prozessen unterstützen, die darauf zielen, Transparenz und Weisheit in Organisationen zu erlangen. Ich arbeite dabei mit diesen Ansätzen:

Prosocial

Das Wort „prosocial“ beschreibt ganz allgemein die Orientierung auf das Wohlergehen der Anderen sowie der Gesellschaft. Es kann sich dabei um eine innere Haltung, eine Verhaltensweise oder auch eine Organisationsform handeln. Prosocial lässt sich auf die Familie und Freunde beziehen oder auch auf die soziale Akzeptanz aller Menschen. Insgesamt gesehen ist Prosocial ein Weltmodell.

Wir nutzen wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Evolutionsforschung, der Psychologie und der Gesellschaftswissenschaft über Kooperationsfähigkeit, um Gruppen, die uns am Herzen liegen, darin zu unterstützen noch besser zusammen zu arbeiten. Dabei geht es um diese 3 Bereiche:

  1. Das Bewusstsein jeder einzelnen Person
  2. Kooperation zwischen verschiedenen Teams
  3. Kooperation innerhalb eines Teams

Der Prosocial Prozess fördert also Bewusstsein zu trainieren und Beziehungsfähigkeit zu verbessern, um eine Kultur des Miteinanders zu entwickeln, ohne dabei die individuellen Bedürfnisse zu vernachlässigen.

Coaching und Supervision

Fokus und Energie für Führungskräfte und Teams sowie für Betriebe und Organisationen

  • Bei Coachings und Supervisionen stehen die beruflichen Aspekte im Vordergrund. Hier ist es das Hauptziel, die eigenen Kräfte, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Lebenserfahrungen zu nutzen, um den Beruf effektiver und zufriedenstellender zu gestalten oder sich beruflich neu zu orientieren.
  • Durch kurze und prägnante Interventionen unterstütze ich Sie darin, Ihr Potential vollständiger auszuschöpfen.

Meine Grundhaltung – meine Ausrichtung

Seit meiner Studienzeit haben mich Menschen in Beziehung und die Wechselwirkung innerhalb von Organisationen interessiert. Ich wollte herausfinden, was Menschen und Organisationen hilft, mehr im Einklang mit ihren echten Bedürfnissen zu leben und zu arbeiten. Daher habe ich meinen Master in Organisationspsychologie durch eine 4-jährige Ausbildung in Gestalt-Therapie sowie durch tiefenpsychologisch und systemisch orientierte Fortbildungen erweitert und vertieft. Meine ursprüngliche berufliche Heimat ist in einem humanistischen Weltbild begründet.

Seit nahezu 30 Jahren arbeite ich in der freien Wirtschaft und begleitete viele, auch internationale, Teams und Organisationen bei der Entwicklung einer kreativen und menschlichen Struktur und Kultur. Gerade die Menschlichkeit lag mir immer am Herzen. Im Zuge dessen zog es mich mehr und mehr hin zu Ökologie, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. Ich lernte die Soziokratie kennen, machte darin eine Ausbildung und implementierte sowohl bei der Solidarische Landwirtschaft Bodensee e.V. als auch bei der Deutschen Gesellschaft für Bonding Psychotherapie im Vorstand und als ehrenamtlich Beraterin eine soziokratische Organisation sowie gewaltfreie Prinzipien.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich zudem mit Neuropsychologie und Hirnforschung, denn diese interdisziplinären Teilgebiete ermöglichen eine tiefere Auseinandersetzung mit der Psychologie, die bisher vor allem auf Beobachtung, Beschreibung und experimentelle Forschung angewiesen war. So fließen auch anwendungsbezogene Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft in meine Arbeit mit ein. Das Wissen um die Funktion unseres Gehirns erleichtert es uns, Prozesse der Veränderung, die manchmal richtig schwer sind, umzusetzen. Wie Professor Hüther in einem Vortrag sagte: „…vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer…“ Schon das Wissen um die Neuroplastizität – das Hirn ist lebenslang lernfähig – nimmt denjenigen den Wind aus den Segeln, die meinen, dass Veränderung nur in jungen Jahren möglich ist.

Einige Stationen meiner Studien- und Ausbildungszeit

  • Studium der Psychologie in Deutschland und England mit dem Master of Science in Organisationspsychologie der Sheffield University in England, 1988
  • Englische Approbation als „Chartered Psychologist, 1992
  • Ausbildung in Gestalttherapie und tiefenpsychologisch fundierter Therapie, 1996-2000
  • Approbation und kassenärztliche Zulassung als Psychologische Psychotherapeutin, 1999

Auszug aus Stationen meiner beruflichen Praxis

  • Forschung und Lehre an der Fakultät für Personalentwicklung an der Cranfield University Business School, England, 1988-1990
  • Beratung und Training in der Personal- und Organisationsentwicklung bei International Training Service Ltd., London, 199-1992
  • Mitbegründerin der Halcyon Group, England und Freiberufliche Tätigkeit in Training, Organisationsentwicklung und Coaching England, 1993-1995

Ab 1995 freiberuflich als Trainerin und Coach in Deutschland und in der Schweiz.

Ein Highlight, das mich besonders gefreut hat

Meine Masterthesis von 1988 wurde 2017 vom Computer History Museum in Mountain View (California) in die Sammlung aufgenommen. Die Arbeit war eine vergleichende Studie und die erste Umfrage per Internet über die Wirkung elektronischer Netzwerke auf die Kultur in Organisationen. Ein derartiges Umfrageformat war damals ein echtes Novum.

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